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Lehnhardt, Jürgen: Der fremde Garten Eingeleitet von Klaus Stiller ISBN 3-925191-96-8 (2. Aufl. 1996) 162 Seiten, Ebr, EUR 13,50 / SFr 24,00
»...schreiben kann dieser Lehnhardt. Wohltuend weit weg von jeglicher
‘Selbsterfahrungsprosa’ gelingen ihm oft mit wenigen Pinselstrichen Denk- und Lebensportraits von großer Dichte.« So die DIE ZEIT anläßlich des Erscheinens von Jürgen Lehnhardts Erzählband Der fremde Garten. Die
in dem Band zusammengefaßten elf Erzählungen widersetzen sich mit wachem Kunstverstand literarischen Modeströmungen. Sie bilden einen Gegenpol zur Prosa einer Generation, die das eigene Ich als einzigen Kosmos
darzustellen sucht. Lehnhardt schreibt über Beziehungen zum anderen, zum Partner, zum Mitmenschen. Durch seinen Schreibstil – dicht und klar – wird der Leser hypnotisch in den Text hineingezwungen, kann
vor den Figuren nicht fliehen, er muß sich ihnen stellen und schließlich selbst Stellung beziehen.
»Der Blick bleibt auf das Wesentliche konzentriert, kein Schnörkel verdeckt die Sicht. Ein
anspruchsvolles Buch, das auch Ansprüche befriedigt.« DONAU KURIER »Lehnhardts Sprache ist scheinbar kunstlos, einfach, lakonisch, aber mit gnadenloser
Treffsicherheit nagelt sie Tatbestände, Zustände fest.« DER TAGESSPIEGEL
Jürgen Lehnhardt, 1947 in Berlin geboren, studierte nach seinem Abendabitur an der Freien Universität
Berlin Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften. Seit 1975 veröffentlicht er regelmäßig in Zeitungen, Literaturzeitschriften und im Rundfunk. Der Autor lebt in Berlin.
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