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Saletta, Ester: Friedrich Hebbels und Hermann Brochs
Frauengestalten in einer Gender-Studies Richtung (Hebbel, Mensch und Dichter im Werk. Folge 9) ISBN 978-3-89693-495-6
(06/2007) 180 Seiten, 9 Abb., 22 x 15 cm, Kt., EUR 19,90 / SFr 34,90 Menschliche und literarische Gemeinsamkeiten und Unterschiede bilanzieren sich in der privaten und künstlerischen Frauendarstellung zweier
Autoren verschiedener Epochen wie Friedrich Hebbel und Hermann Broch. Unter der Lupe der Gender-Perspektive und der männlichen Frauenimagination werden Geschlechterbeziehungen aus Prosa- und Theatertexten beider
Autoren untersucht, um die Dichotomie zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit sprachlich und thematisch zu fokussieren. Innovativ und spannend ist sicher der Versuch einer komparativen Gattungsanalyse von Hebbels und
Brochs Werken, deren Kontext unterschiedliche historische und soziale Merkmale in sich trägt. Nicht zu übersehen ist schließlich auch die entscheidende Rolle der Stadt Wien, die Hebbel und Broch als Männer und
Künstler stark geprägt und beeinflusst hat.
Inhalt Vorwort Einleitung: Text und Kontext: Eine theoretisch-methodologische Einführung Die Frau an der Grenze zwischen Imagination und Realität
Erster Teil: Friedrich Hebbel und seine Welt A. Hebbels Rezeption und Aktualität B. Friedrich Hebbel: Mann und Dichter in Wien 1. Die Jahre in Wesselburen 2. München und Paris: die philosophischen
Jahre 3. Die Wiener Jahre zwischen Revolution und Familienruhe C. Hebbels Frauen im Leben und Werk 1. Amalie Schoppe: die unbekannte Schriftstellerin 2. Amalie Schoppe: die Mariamne in Hebbels
Leben 3. Elise Lensing 4. Elise Lensing: die lebende Verkörperung von Klara und Agnes 5. Christine Enghaus: die emanzipierte Judith 6. Rhodope, Kandaules und Gyges: Dreiecksbeziehung Hebbel, Elise und
Christine Zweiter Teil: Hermann Broch – der Wiener Fraueningenieur A. Die Frauen im Leben Hermann Brochs B. Der Begriff „Frau“ in Hermann Brochs Kunst 1. Ruzena in Pasenow oder die Romantik und Ilona in Hugenau oder die Sachlichkeit:
das Weibsein der Weiblichkeit 2. Irmgard, Mutter Gisson und Barbara in Die Verzauberung: Tradition und Moderne vor dem Spiegel 3. Zerline, Elvira, Melitta und Hildegard in Die Schuldlosen: Ein
„Sex“- und „Gender“-Kampf 4. Plotia in Der Tod des Vergils und Ophelia im Kommentar zu Hamlet: die imaginierte Emanzipation des Weiblichen als Kunst Dritter Teil:
Komparatistische Schlussbemerkungen Literaturverzeichnis Danksagung
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