Home
 
Reihe
 
Pädagogik
 
Psychologie
 
 

 
AUTISMUS
Studien, Materialien und Quellen
Herausgegeben von Brita Schirmer
 

Mukhopadhyay, Tito Rajarshi: Wie soll ich sprechen, wenn sich meine Lippen nicht bewegen? Aus dem Innersten meines autistischen Wesens
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Margaret L. Bauman
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Dietmar Zöller
(AUTISMUS 31)
ISBN 978-3-89693-671-4 (01/2017)
256 Seiten, Ebr., EUR 31,90
 
Dieses Buch war in den USA ein Bestseller. Der Originaltitel lautet: How Can I Talk If My Lips Don't Move?
 
Ein hervorragendes Buch von Tito Rajarshi Mukhopadhyay, das einen seltenen Einblick in seine autistische Gefühlswelt bietet, und wie er auf seine Umwelt reagiert. Mit drei Jahren wurde bei ihm Autismus mit schwerer Nonverbaler Lernstörung diagnostiziert, aber seine Mutter Soma schwor sich, das „Problem“ zu überwinden, indem sie ihm Schreiben und Lesen beibrachte. Das Ergebnis war, dass er bereits im Alter zwischen acht und elf Jahren Geschichten und Gedichte von exquisiter Schönheit schrieb, die Oliver Sacks als „erstaunlich und schockierend“ bezeichnete. 
In diesem Buch beschreibt der Autor wie der autistische Verstand funktioniert, wie er die Außenwelt und die „normalen“ Menschen wahrnimmt, wie Farben für ihn klingen, wie Schönheit seinen Geist und sein Herz erfreuen.
 
Mit diesem Werk öffnet Tito Rajarshi Mukhopadhyay „ein Fenster zum Autismus“ (Portia Iversen) und gibt allen Betroffenen ein Zeichen der Hoffnung.

Inhalt
 
Vorwort
Notiz des Autors

 
Durch den Spiegel
Die Farbe der wichtigsten Wörter
Die Farbe meines Schreiens
Dem Glauben folgen
Was konnte der Spiegel oben dem Handspiegel erzählen?
Kein Wunder, dass ich nicht redete!
Schatten erzählen keine Geschichten
Wedeln mit den Händen, wedeln mit meinem Schatten
Autismus! Ein schickes Wort
Schatten, die Farbe für mein Geschrei!
Die Schatten verfolgen und an ihren Platz locken
In meiner Geschichte geht es um Treppen
Bahnhofstreppen
Warum hielt mich Mutter vom Treppensteigen ab?
Die Bauklötze
Ich muss nicht mehr klettern
Rolltreppenfahrt
Die Macht, Dunkelheit und Licht zu kontrollieren
Unvorhersehbares
Die Kraft eines Deckenventilators, mir ein sicheres Gefühl zu geben
Stromausfälle passieren, trotz laufendem Ventilator
Stromausfälle, als ich älter wurde
Meinen Körper ernähren
Ich wünschte, er könnte sich selbst anziehen
Wenn Lernen zur Zwangshandlung wird
Die zerrissenen Hemden
In meinen Schuhen laufen
Der Griff nach den Schnürsenkeln
„Wie nimmst du eine geradlinige Situation wahr?“
Ein nichtlineares Geschehen mit unbestimmtem Ausgang wahrnehmen
An einem sehr belebten Ort
Auf einer Schaukel
Gesichter wahrnehmen
Gesichter, die ich täglich sehe
Bilder in Zeitschriften
Die Exposition hilft, die visuelle Wahrnehmung zu gestalten
Denke ich an den Wind, bin ich der Wind
Übersteigerte und unterdrückte Wahrnehmung
Warum konnte ich keine Sonne malen?
Das Ballfangspiel
Der „Ballmann“
„Was ist denn hier los?“
Verwirrte Sinne
Der Junge, der nicht sprach, aber Puzzles legte
„Wer weiß, was ich als meine Antwort auf 4 + 2 = niedergeschrieben hatte?“
Zu Schreiben lernen
Himmlisches Phänomen!
Diktierte Wörter aufschreiben
Es funktionierte besser als eine Schule
Wie wir gegen unseren Irrglauben ankämpften
„Ich brauche Sie, um mir Medikamente zu verschreiben“
Zahlreiche Zwänge
Stromausfall in der U-Bahn
Das andere Ende erreichen
„Sag uns, was er vorgelesen hat“
Warum die Erinnerung an Fakten sicherer ist, als die Erinnerung an Erlebtes
Über Erinnerungen reden
Wie erinnere ich mich?
Habe ich Schmerzen?
Schlussworte
 
Kommentar des Übersetzers
Nachwort